Der Lärm, das Klima, die Beleuchtung

Als Lärm wird Schall bezeichnet, der zu Gehörschäden oder auch zu extraauralen Wirkungen führen kann mit in der Folge zum Teil erheblichen Gefährdungen von Gesundheit und Sicherheit. Neben den physiologischen Wirkungen, wie beispielsweise der Erhöhung von Blutdruck und Herzfrequenz, sind die psychischen Wirkungen des Lärms, die sich in einer erhöhten Fehlerquote oder in einer geringeren Aufmerksamkeit und Konzentration ausdrückenden, von besonderer Bedeutung. Dies führt zu Unfällen, arbeitsbedingten Gesundheitsgefährdungen, mindert die Arbeitsleistung und verursacht letztlich betriebswirtschaftliche Kosten für die Unternehmen. Trotz erheblicher Anstrengungen zur Lärmminderung ist Lärm immer noch einer der wesentlichen Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz und oft auch im privaten Umfeld. 

 

In Abhängigkeit von der Lärmexposition sind Unternehmer gefordert gemäß der Lärm- und Vibrationsschutzverordnung Maßnahmen wie Unterweisungen, arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen sowie geeigneten Gehörschutz anzubieten.

Lärmbereiche zu kennzeichnen und Zugänge zu beschränken.

Lärmminderungsprogramme und Lärmkataster zu erstellen.

Hierzu ist es erforderlich die unteren bis oberen Tages- Lärmexpositionspegel zu ermitteln.

In diesem Zusammenhang führen wir für sie die erforderlichen Lärmmessungen durch und erstellen für sie bei Bedarf die erforderlichen Kataster und Lärmminderungsprogramme, unterstützen sie bei den arbeitsmedizinischen Vorsorgemaßnahmen.

 

Klima

Schlechtes (Raum-)Klima kann die Arbeit unerträglich machen. Das Klima wird durch die Temperatur, die Luftfeuchte, durch Luftbewegungen und durch Strahlungswärme bestimmt. Möglicherweise vorhandene Schadstoffe oder ein zu hoher Anteil von Kohlendioxyd beeinträchtigen die Luftqualität. Schlechte, „abgestandene" Luft und Staub gefährden die Gesundheit und das Arbeitsvermögen. Zu kalt oder zu warm, trockene Heizungsluft oder „Waschküche" und Zugluft beeinträchtigen das Wohlbefinden.

Wenn die Umgebungstemperatur über 26°C steigt oder der Kohlendioxydanteil zu hoch ist, etwa weil zu viele Personen in einem Raum arbeiten oder nicht ausreichend gelüftet werden kann, sind Konzentrationsmängel, Leistungsabfall, Erschöpfung und Ermüdung die Folge. Arbeitsfehler und Unfälle nehmen zu. Das kann auch nicht im Interesse des Arbeitgebers sein. Große Hitze belastet das Herz-Kreislauf-System, die Atemwege sowie den Wasser- und Elektrolyt-Haushalt des Körpers. Wenn keine Abhilfe geschaffen wird, drohen Hitzekrämpfe, Hitzekollaps und Hitzschlag.

Auch Kälte beeinträchtigt die Arbeitsleistung. Frieren zeigt verminderte Durchblutung an. Das schränkt die Beweglichkeit, Sensibilität und Geschicklichkeit ein. Die Abwehrkräfte werden geschwächt, die Anfälligkeit für Infektionskrankheiten steigt. Frieren setzt auch das Reaktionsvermögen, die Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit herab. Dadurch erhöht sich die Unfallgefahr. Kühlt der gesamte Organismus aus, drohen sogar Bewusstlosigkeit und Kältetod.

Den klimatische Wohlfühlbereich empfinden alle Menschen ähnlich: Eine Temperatur etwas oberhalb von 20°C und eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 30 und 70 Prozent. In gewissen Grenzen kann der Mensch Abweichungen ausgleichen − durch die richtige Kleidung, durch Schwitzen oder Bewegung, durch Trinken. Wenn das nicht mehr wirkt, muss anderweitig Abhilfe geschaffen werden.

Richtlinien der Arbeitsstättenverordnung für Temperatur und Lüftung sollen daher eingehalten werden.

 

 

Beleuchtung

Wer arbeitet, braucht Licht. Man muss das, was man tut, gut sehen sowie Gefahren erkennen und vermeiden können. Schlechte Beleuchtung ermüdet, verursacht Kopfschmerzen, vermindert die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit und schädigt langfristig das Sehvermögen. In schlecht und falsch ausgeleuchteten Räumen lauern außerdem Unfallgefahren.

Doch beim Thema Licht geht es nicht nur um das Sehen. Die Beleuchtung wirkt sich auch auf das vegetative Nervensystem aus – auf Atmung, Verdauung und Hormonhaushalt. Und es beeinflusst die Psyche und damit das Wohlbefinden.

Kurz: Schlechtes Licht schadet der Gesundheit.

Das beste Licht ist Tageslicht. Deswegen sollten Arbeitsplätze in Fensternähe eingerichtet werden. Wenn künstliches Licht notwendig ist, sollte es Tageslichtqualität erreichen. Das ist nicht nur eine Frage der Helligkeit, sondern auch der Lichtfarbe. Daneben spielen eine gleichmäßige Ausleuchtung, die Begrenzung von Blendung, die Lichtrichtung und Schattigkeit, sowie das Vermeiden von Flimmern eine Rolle. Wenn nur einer dieser Faktoren nicht stimmt, liegt etwas im Argen.

 

In diesem Zusammenhang führen wir für sie gemäß der Lärm- und Vibrationsschutzverordnung und Arbeitsstättenverordnung die notwendigen Messungen und Berechnungen durch und beraten sie bei der Umsetzung der zu beachtenden Verordnungen und Regeln.